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Zu der Zeit, als es noch keine Kühlanlagen gab, transportierte man
diesen Salat, indem man große Eisstücke über die Ladungen schüttete und so
durchs Land fuhr – soviel zur Herkunft seines Namens. Eissalat oder auch
Eisbergsalat bildet große, dicht geschlossene Köpfe. Ohne Hüllblätter
ähnelt er einem sehr losen Weißkohl. Im Gegensatz zum zartblättrigen
Kopfsalat sind die Blätter des Eissalats fest und schmecken angenehm
knackig. Insgesamt vermittelt der herzhafte Eissalat einen einzigen
Eindruck von Kühle und Frische. Eissalat wurde erstmals auf den sonnigen
Feldern Kaliforniens angebaut. Während bei uns noch der Kopfsalat in Anbau
und Verzehr vorherrscht, ist es in den USA der Eissalat. Aber auch in
Europa hat sich dieser - mittlerweile neben Kopfsalat bekannteste- Salat
erfolgreich eingeführt. Das milde Klima liebend, erfolgt sein
Freilandanbau hauptsächlich in Spanien, Italien, Frankreich und
Deutschland. Eissalat ist das ganze Jahr über erhältlich. Von Oktober bis
Mai erreichen uns Importe.