![]() Einige Arten und deren Ausleseformen sind Nutzpflanzen sowohl als wichtige Nahrungsplanzen, als auch als Heilpflanzen. Yams ist hauptsächlich in den Tropen verbreitet. Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Schmerwurz Viele Yams-Arten werden wegen ihrer essbaren Wurzelknollen/Rhizome als Nahrungsmittel angepflanzt. Bei der am meisten angebauten Art erreichen die unterirdischen Knollen eine Länge von bis zu 2 Metern, ihr Geschmack ist süßlich und ähnelt Esskastanien und Kartoffeln. Sie haben eine dunkelbraune bis schwarze Haut, sind reich an Provitamin A sowie Kalium und wirken roh gegessen toxisch. Yamswurzeln ähneln geschmacklich und optisch den Süßkartoffeln, sind aber nicht mit ihnen verwandt. In Südamerika, Afrika und der Karibik ist Yams weit verbreitet, in Europa jedoch im Gegensatz zur Süßkartoffel nur selten zu erwerben. Des Weiteren ist es in den Tropen ein wichtiger Stärke-Lieferant. Es sind windende, mehrjährige, krautige Pflanzen. Sie bilden Rhizome oder Wurzelknollen als Überdauerungsorgane, die in ihrer Größe, Gestalt Farbe, Inhaltsstoffen und Tiefe in der Erde sehr unterschiedlich sein können. Die gestielten Laubblätter sind einfach oder zusammengesetzt. Die Blüten sind immer eingeschlechtig, die Pflanzen sind meist zweihäusig (diözisch) selten (monözisch). Die männlichen Blüten enthalten sechs oder drei Staubblätter. Sie bilden dreifach geflügelte Kapselfrüchte. Die Samen haben häutige Flügel. |